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An welcher Schule Französisch in welcher Sprachenfolge lernen?
Aufgrund
der Grenzlage des Saarlandes, seiner engen Beziehungen zur Partnerregion
Lothringen, dabei insbesondere zum Département Moselle, und aufgrund der
zahlreichen binationalen Vereinbarungen zur deutsch-französischen
Zusammenarbeit im Schulwesen wird die französische Sprache in
saarländischen Schulen besonders gefördert. Seit 1992 ist Französisch an
saarländischen Grundschulen Pflichtfach in den Klassenstufen 3 und 4. Eine
Ausnahmeregelung gilt ab dem Schuljahr 2003/2004 für Schülerinnen und
Schüler, die Defizite in der muttersprachlichen Kompetenz (Deutsch) aufweisen.
Mehr als die Hälfte aller Schüler an den weiterführenden Schulen des
Saarlandes lernt dann auch Französisch als 1. Fremdsprache.
Wie Französisch an saarländischen Schulen besonders intensiv
gelernt werden kann
Der
Intensivierung des Fremdsprachenlernens dienen neben der
Frühvermittlung des Französischen in Kindergarten und Grundschule vor allem
die verschiedenen bilingualen Bildungsangebote. Diese Bildungsangebote
fördern die Annäherung an die Zweisprachigkeit, bereiten die
Mehrsprachigkeit vor und vermitteln gleichzeitig in besonderem Maße
interkulturelle Kompetenz zur Vorbereitung auf berufliche Qualifikation und
Mobilität.
Das Maß an aktiver Begegnung und Auseinandersetzung vor allem mit der
französischen Sprache und Kultur wird in den zweisprachigen
deutsch-französischen Bildungsgängen durch Maßnahmen wie z. B.
Französischunterricht in erhöhtem Stundenumfang, bilingualer
deutsch-französischer Sachfachunterricht, regelmäßige Intensivlernphasen in
französischer Sprache und regelmäßige Begegnungsmaßnahmen mit französischen
Schülerinnen und Schülern erhöht.
Die Umsetzung dieser Ziele erfolgt durch besondere Unterrichtsmethoden und
schulorganisatorische Maßnahmen im Rahmen folgender Unterrichtsangebote:
- Deutsch-Französisches
Gymnasium (Saarbrücken)
Das
Deutsch-Französische Gymnasium führt in einem bikulturellen
Bildungsgang unter Einsatz deutscher und französischer Lehrkräfte zur
binationalen Hochschulzugangsberechtigung (Allgemeine
Hochschulreife/Baccalauréat). In der seit dem Schuljahr 1997/98
eingerichteten vollintegrierten Klasse (“Classe à intégration
renforcée” oder “Classe biculturelle”) werden z.T. zweisprachige
deutsche und französische Schüler ab der Klassenstufe 6 gemeinsam
unterrichtet, jeweils ungefähr die Hälfte des Unterrichts in dieser
Klasse wird in deutscher und französischer Sprache erteilt. Englisch
wird hier verstärkt unterrichtet.
- Gymnasien und Gesamtschule
mit bilingualem deutsch-französischem Zug
Die am
Robert-Schuman-Gymnasium in Saarlouis, am Illtal-Gymnasium in Illingen
und der Gesamtschule Gersheim eingerichteten Bildungsangebote sind
gekennzeichnet durch verstärkten Französischunterricht,
deutsch-französischen Unterricht in Erdkunde, Geschichte und
Sozialkunde bzw. Gesellschaftswissenschaften und Intensivlernphasen im
Fach Französisch mit begegnungspädagogischer Orientierung. Auch das
Private Gymnasium Johanneum in Homburg bietet seit dem Schuljahr
1998/99 einen bilingualen deutsch-französischen Zug an.
Aufbauend auf den entsprechenden Schulversuchen wurden die bestehenden
bilingualen Züge an Gymnasien und Gesamtschulen mit Beginn des
Schuljahres1999/00 ausgebaut und intensiviert. Auf der Grundlage der
Verordnung “Gymnasien mit bilingualem Zug” können an Gymnasien mit
bilingualem Zug Schülerinnen und Schüler am verstärkten
Französischunterricht in den Klassenstufen 5 und 6 teilnehmen. Die
Schülerinnen und Schüler, die dann am bilingualen Unterricht ab
Klassenstufe 7 nicht teilnehmen wollen, können in den neusprachlichen
Zweig wechseln. Statt einem werden im bilingualen Zug in der
Sekundarstufe I mehrere Sachfächer (Erdkunde, Geschichte und
Sozialkunde) französischsprachig unterrichtet werden. Dadurch steigt
der Anteil des Unterrichts in französischer Sprache am
Gesamtunterrichtsvolumen beträchtlich an. Endete der bilinguale Zweig
im Saarland bisher mit der Klassenstufe 11, so werden die Schülerinnen
und Schüler in der Hauptphase der gymnasialen Oberstufe in Zukunft den
Leistungskurs Französisch und ein französischsprachig unterrichtetes
Sachfach in Form eines bilingualen Grund- oder Leistungskurses in
Erdkunde, Geschichte oder Politik wählen können.
Schülerinnen und Schüler, die am bilingualen Unterricht bis
Klassenstufe 10 bzw. 13 teilgenommen haben, erhalten ein dem Zeugnis
beigefügtes Zertifikat, das die Leistungen im bilingualen
Unterrichtsbereich attestiert.
Auf der Grundlage der Verordnung “Gesamtschule mit bilingualem Zug”
erhalten am bilingualen Zug teilnehmende Schülerinnen und Schüler
wie in den Klassenstufen 5 und 6 auch in den Klassenstufen 7 und 8
einen um jeweils zwei Stunden verstärkten Französischunterricht. Ab
der Klassenstufe 9 nehmen diese Schülerinnen und Schüler dann am
Unterricht eines bilingual unterrichteten Faches / Lernbereichs aus
dem Angebot der Schule teil. Auch die Schülerinnen und Schüler, die am
bilingualen Unterricht bis Klassenstufe 10 an einer Gesamtschule
teilgenommen haben, erhalten ein dem Zeugnis beigefügtes Zertifikat,
das die Leistungen im bilingualen Unterrichtsbereich attestiert.
Abi-Bac-Oberstufe
am Robert-Schuman-Gymnasium in Saarlouis
Mit Beginn
des Schuljahres 1999/2000 wurde am Robert-Schuman-Gymnasium ein
Schulversuch “Gleichzeitiger Erwerb der deutschen Allgemeinen
Hochschulreife und des französischen Baccalauréat” eingerichtet. Grundlage
für den Schulversuch ist das deutsch-französische “Abkommen über den
gleichzeitigen Erwerb der deutschen Allgemeinen Hochschulreife und des
französischen Baccalauréat” von 1994. Derzeit gibt es in Deutschland 25
Gymnasien, die diesen doppelten Abschluss anbieten.Der Schulversuch baut
auf den Erfahrungen des bilingualen Unterrichts auf. Er wurde für
Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe eingerichtet, die in den
letzten drei Jahren bis zum Abschluss das Fach Französisch und zwei weitere
Fächer - Geschichte und Erdkunde - in französischer Sprache durchgängig
belegen müssen. Die Abiturienten legen in den Fächern Französisch und
Geschichte oder Erdkunde eine schriftliche Prüfung ab; das Fach Französisch
wird zusätzlich mündlich geprüft. Die abgelegten Prüfungen werden sowohl
für das Abitur als auch für das Baccalauréat gewertet. Die
Beurteilung der Prüfungsleistungen erfolgt durch einen saarländischen und
einen französischen Prüfungsausschuss. Die Absolventen des Schulversuchs
erhalten neben dem Abiturzeugnis eine Bescheinigung über das bestandene
Baccalauréat, die den Zugang zu französischen Universitäten, vor allem zu
den “Grandes Ecoles” (Hochschulen für besonders Begabte), deutlich
erleichtern kann.
Saarländisch-lothringisches Kooperationsprojekt (MOSA)
Das
Kooperationsprojekt MO(SELLE) SA(ARLAND) wird seit dem Schuljahr 1994/95
von zwei saarländischen Erweiterten Realschulen (Kleinblittersdorf und
Großrosseln) und zwei lothringischen Collèges (Grosbliederstroff und Petite
Rosselle) durchgeführt. Seine Merkmale sind ein verstärkter Unterricht in
der Partnersprache, deutsch-französischer Sachfachunterricht,
begegnungspädagogische Maßnahmen sowie insbesondere ein
grenzüberschreitender Lehrereinsatz.
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Quelle place pour le
français et en quelle classe?
En raison de sa position géographique, de ses
relations avec la région partenaire : la Lorraine, et plus spécialement avec
le département de la Moselle, et sur la base de conventions de coopération
franco-allemande entre les écoles, l’apprentissage du français est une
priorité en Sarre.Le français est une matière obligatoire dans les classes
3 et 4 (CE2-CM1) des Grundschulen de Sarre depuis 1992. Plus de la
moitié de ces élèves choisissent le français comme première langue dans la
suite de leur cursus scolaire.
Dans certaines écoles sarroises, le français est enseigné de
manière plus intensive
L’initiation précoce au français dans les
Kindergarten et les Grundschulen, mais également les différentes offres de
formation bilingue,traduisent notre souci d‘intensifier
l‘apprentissage de la langue française.Ces formations nécessitant une
approche du bilinguisme, préparent au multilinguisme , à des
compétences interculturelles, et permettent surtout une qualification et
une mobilité professionnelle.La fréquence des rencontres tout comme la
prise en compte de la langue et de la culture françaises sont développées
dans les filières d‘enseignement bilingue français-allemand. Plus d‘heures
pour l‘enseignement du français, des disciplines enseignées dans les deux
langues, des heures d‘approfondissement en français, des rencontres
régulières entre élèves, sont les éléments moteurs de ces sections
bilingues. L’application de ces objectifs est possible grâce à des méthodes
d’apprentissage particulières et à des dispositifs tels que ceux décrits
ci-dessous:
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- Lycée Franco-Allemand (Sarrebruck)
Le Lycée Franco-Allemand offre à ses élèves un
cursus éducatif biculturel grâce à un encadrement d’enseignants
français et allemands qui les mènent à un diplôme de compétences
binationales (BAC- Abitur). Depuis l’année scolaire 97/98, ont été mis
en place des classes à intégration renforcée (des classes
biculturelles). Dans ces classes, dès le niveau 6 des élèves allemands
et français suivent des cours où la moitié de l’enseignement se fait
en français, l’autre moitié en allemand.L’anglais y est enseigné en
langue renforcée.
- Lycées et Collèges avec option bilingue français - allemand
Les filières d’enseignement du Lycée Robert
Schuman de Sarrelouis, du Lycée am Illtal de Illingen, du Collège de
Gersheim, se caractérisent par un enseignement renforcé du français,
un enseignement français-allemand en géographie, en histoire, en
éducation civique, en sciences sociales, un enseignement intensif et
actif du français s’inscrivant dans une logique de la pédagogie de la
rencontre. Le Lycée Privé de Johanneum de Hombourg offre lui aussi
depuis 98/99 une filière bilingue français-allemand.
Suite aux expériences menées, les sections bilingues existantes ont
été renforcées et améliorées dans les collèges et lycées depuis la
rentrée 1999/00.Le nombre d’élèves fréquentant les cours de français
renforcé en classe 5 et 6 va être augmenté dans les « lycées à filière
bilingue ».Les élèves qui ne souhaitent pas poursuivre la filière
bilingue, peuvent à partir de la classe 7 changer de langue. En
revanche, dans les filières bilingues du collège, plusieurs matières
sont enseignées en langue française :géographie, histoire, éducation
civique. Le volume horaire de l’enseignement du français en est
considérablement augmenté. Les filières bilingues s’achevaient jusqu’à
présent en Sarre en classe 11.Dorénavant, les élèves du lycée
pourront choisir une matière : géographie, histoire ou politique
qu’ils pourront poursuivre, au delà de cette classe, en langue
française.Les élèves qui ont suivi un enseignement bilingue jusqu’en
classe 11 voire jusqu’en classe 13, obtiennent en plus de leur diplôme
un certificat attestant de leurs compétences dans les cours bilingues.
En référence à la circulaire « Gesamtschule avec filière bilingue »
les élèves de classe 5,6,7,8, inscrits dans ces filières, suivent un
enseignement renforcé du français à raison de deux heures/semaine.A
partir de la classe 9 ces élèves suivent des cours bilingues dans les
matières qu’ils ont choisi parmi celles proposées dans
l’établissement. Les élèves qui ont suivi un enseignement bilingue
jusqu’à la classe 10 obtiennent en plus de leur diplôme un certificat
attestant leur résultats dans les cours bilingues.
Abi-Bac au Lycée Robert Schuman de
Sarrelouis
Au début de l’année scolaire 1999/2000 a été mis en
place, à titre expérimental au Lycée Robert Schuman, la double filière
menant à l’obtention simultanée de la Allgemeine Hochschulreife allemande
et du baccalauréat français. Ce projet fut initié sur la base de la «
Convention franco-allemande sur l’obtention simultanée de la Allgemeine
Hochschulreife allemande et du baccalauréat français » signée en 1994. A ce
jour environ 20 lycées allemands proposent ce double diplôme.Ce projet se
base sur les expériences de la section bilingue (bilingualer Zug). Il a été
mis en place pour des élèves du niveau supérieur lycée qui doivent suivre
durant les 3 dernières années de leur scolarité, des cours de français et
deux disciplines - l’histoire et la géographie - en français. Les candidats
passent une épreuve écrite de français et l’ histoire ou la géographie en
français. Le français est également évalué par une épreuve orale
complémentaire.Les épreuves sont corrigées en référence à l’Abitur et
au Baccalauréat. La correction des épreuves est assurée par une commission
franco-sarroise. Les élèves ayant réussi leur examen reçoivent, en plus du
diplôme de l’Abitur, une attestation de leur réussite au Baccalauréat qui
leur facilite l’accès aux universités et plus spécialement aux Grandes
Ecoles ( Ecoles Supérieures pour une élite).
Projet de Coopération Moselle/Sarre (MOSA)
Le projet de coopération MO(SELLE)- SA(ARLAND)
concerne depuis 1994/95 deux Erweiterte Realschulen ( Kleinblittersdorf et
Grossrosseln) et deux collèges mosellans ( Grosbliederstroff et
Petite-Rosselle).Les caractéristiques du projet résident dans un
enseignement renforcé de la langue du voisin, la présence de cette langue
dans les disciplines non-linguistiques, l’organisation de rencontres
d’élèves, et surtout des cours assurés par les enseignants de l’école
partenaire dans l’établissement voisin (échange de professeurs).
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